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Messtechnik

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Induktive Durchflussmesser (IDM)


Magnetisch-induktive Durchflussmesser werden derzeit überwiegend in Kläranlagenabläufen eingesetzt. Sie arbeiten nach dem Prinzip einer Geschwindigkeitsmessung in einem bekannten Fließquerschnitt, wobei durch Vollfüllung des Rohres dafür gesorgt wird, dass der Fließquerschnitt vorgegeben und konstant ist. Neu in der Entwicklung sind induktive Durchflussmesser für Teilfüllung, deren Messgenauigkeit aber für die Zwecke der Abwasserdurchflussmessung insbesondere im Kläranlagenzulauf noch nicht in ausreichendem Umfang nachgewiesen ist.
Die Geräte bestehen in der Regel aus einem Messwertaufnehmer, der in die Rohrleitung eingebaut wird. Die Messsignale werden zu einem Messwertumformer übertragen, der das Messergebnis verstärkt, aufbereitet, auf der  Anzeige darstellt, ein proportionales Ausgangssignal erzeugt, ggf. das Messergebnis digital bereitstellt und zu Durchflusssummen integriert. Schließlich können für bestimmte vorwählbare Abflussmengen Impulse ausgegeben werden.

Induktive Durchflussmesser kommen in den Messstellen "Schaufel", "Krumnussbaum", "Leiben" und in der Kläranlage Klein Pöchlarn zur Anwendung

Venturi - Messung




Venturikanal



 Venturidüse
                 

Die Venturi-Rinnen arbeiten nach folgendem Prinzip:
Durch eine Querschnittseinschnürung in einem offenen Gerinne wird ein Fließquerschnitt mit Grenzabfluss erzeugt, in dessen Abstrom eine kurze Strecke mit schießendem Abfluss auftritt. Diese schießende Strömung verhindert, dass sich Störungen aus dem Unterwasser in den Engquerschnitt fortpflanzen, womit eine feste Beziehung zwischen Wasserstand im Oberwasser und Abfluss durch das Venturi-Gerinne sichergestellt ist (Abflusskurve). Wenn der Oberwasserstand mit einem dazu geeigneten Gerät gemessen wird, lässt sich daraus unter Anwendung der  Abflusskurve der Durchfluss berechnen. Die Umsetzung von Wasserständen in die korrespondierenden Abflüsse nennt man auch Linearisierung.

Ein Venturikanal ist in der Messstelle "Klosterweg" eingesetzt. Bei den Messstellen "M2" und "M3" entlang des Donauradweges wurden Venturidüsen eingesetzt.

Durchflussmessung mit Radar







Niveaumessung mit Ultraschall

 

Messverstärker

Technische Daten
 
Anzeige.............................................Hintergrundbeleuchtetes LCD Grafikdisplay mit 128 x 64 Pukten Auflösung
Eingänge # .......................................1 Sonde (2.Sonde Option) 2 digitale Impulseingänge
Ausgänge # ......................................1 x 0/4 - 20 mA oder 0 -1000 mVDC Option: Zusätzlicher Ausgang
Steuerfunktionen .............................4 potentialfreie Relaiskontakte frei programmierbar (Option)
Bürde für Stromausgang..................max. 600 Ohm Kontaktbelastung ............................max. 30 VAC 2A
Schnittstelle # .................................RS232 oder RS485 Rackbus, Profibus*
Speisung .........................................12 - 36 VDC** 115 / 230 VAC+10%, -15% 50 / 60 Hz
Leistungsaufnahme .........................max. 17 VA
Rechner ...........................................32 Bit Microcontroller mit 16 Bit Analogwertauflösung
Linearität ..........................................Transmitter 0,1 %
Temperaturdrift .................................Transmitter 100 ppm/K  Stromausgang 80 ppm/K
Übertragungsdistanz ........................max. 250 m Sonde - Transmitter
CE - konform nach ...........................89 / 336 / EWG; 93 / 68 / EWG 73 / 23 / EWG; 93 / 68 / EWG
Schutzklasse ...................................2
Temperaturbereich ..........................von -20 bis 50 °C je nach Gehäuse
Feuchtebereich ...............................max. 90 % r.F. nicht kondensierend
Gehäuse ..........................................Züllig Einbaugehäuse mit IP 50 Züllig Vorortgehäuse mit IP 66
Printstecker (Messerleiste) .............3 x DIN 41612, 32 Pol, Bauform D

 

 

 

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